Ampero
Minimum Viable Product: Produktdesign trifft Businessdesign

Um Ideen zu verwirklichen, ist ein schlanker Entwicklungsprozess für Start-ups unverzichtbar.

Business Design: Testing market hypothesis with a minimum viable product

Die Ressourcen von Start-ups sind limitiert und kostbar. Dem gegenüber steht ein scheinbar endloses Repertoire an Ideen. Im Fall von Ampero handelte es sich um ein Sharing System für Powerbanks. Wir halfen dem jungen Unternehmen dabei, das Produkt so effizient und rasch wie möglich auf den Markt zu bringen.

„Lade dein Smartphone jederzeit und überall auf!“ Mit dieser verlockenden und ambitionierten Vision wandten sich die Gründer von Ampero an uns. Das Team arbeitete unermüdlich daran, die Idee zu realisieren, jedoch fehlte es an Wissen und Erfahrung im Bereich Produktentwicklung. Mangelndes Vorstellungsvermögen war nicht die Herausforderung – was Ampero benötigte, war ein Partner, der die Dinge in die Hand nahm.

Smartphones und Tablets sind zu täglichen Begleitern geworden. Nutzer erwarten, dass die mobilen Geräte immer einsatzbereit sind. Grundvoraussetzung hierfür ist ein geladener Akku. Ampero hat dieses Problem erkannt und eine Lösung in Form eines Akku-Mietsystems entwickelt. Das Konzept ist einfach: Ein Set von zehn Akkus wird an einem Ort aufbewahrt, dem Ampero Cube. Die einzelnen Akkus können gemeinsam aufgeladen und dann einzeln an Nutzer verliehen werden.

Business Design: Testing market hypothesis with a minimum viable product

Bedarf ermitteln, Produkt entwickeln

Ampero beauftragte uns damit, sowohl die einzelnen Akkus als auch den Cube zur Aufbewahrung zu entwickeln. Ein schlankes und rationalisiertes Ergebnis war gefragt: Die Verschwendung von Zeit und Ressourcen mussten wir in jedem Fall vermeiden. Also unterstützten wir Ampero zunächst dabei, ein Testprodukt auf den Markt zu bringen, um folgenden Fragen zu beantworten: Ist die Zielgruppe bereit, für die Dienstleistung zu bezahlen? Und ist das Produkt überhaupt relevant für sie? Das Ergebnis? Wertvolle Erkenntnisse für den Produktentwicklungsprozess.

Business Design: Testing market hypothesis with a minimum viable product

Die Entwicklung eines Minimum Viable Products

Für das Minimum Viable Product (MVP) nutzten wir zunächst einen handelsüblichen Akku, anstatt Zeit und Geld in eine Neuentwicklung zu investieren. Wir gestalten Labels und gaben dem Produkt ein Farb- und Material-Finish, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen. Der allererste Ampero Cube beinhaltete gerade genug Features, um die Idee zu transportieren. Wir entschieden uns dafür, das Gehäuse des Cubes von einem lokalen Hersteller fertigen zu lassen, damit wir uns auf die Usability und das Design des Prototypen konzentrieren konnten. Bei der Gestaltung legten wir Wert darauf, das Budget zu schonen und wählten eine werkzeugfreie Produktionstechnologie, da diese bei der Herstellung komplexer Teile wesentlich günstiger ist. Wir unterstützten Ampero bei der Materialauswahl und zeigten verschiedene Produktionsmöglichkeiten auf.

Business Design: Testing market hypothesis with a minimum viable product

Businessdesign in skalierbare Lösungen umwandeln

Kernelement unserer Zusammenarbeit mit Start-ups ist die Entwicklung verschiedener Angebote für unterschiedliche Märkte und Zielgruppen. Wir setzten auf das Prinzip „testen“ und fragen uns: Wo verkauft sich die Idee am besten? Und wo ist die Nachfrage am höchsten?

In der ersten Produktentwicklungsphase mit Ampero konnten wir wertvolle Erkenntnisse über die Zielgruppe und deren Anforderungen an die gestalterische und funktionale Umsetzung des Produkts sammeln. Auf Grundlage dieser Ergebnisse starteten wir eine weitere Produktentwicklungsphase, in der wir uns auf die einzelnen Akkus, den Aufbewahrungs-Cube und die Verknüpfung dieser beiden Komponenten konzentrierten. Wir formten eine völlig neue Produkt- und Designsprache auf Grundlage von Amperos Werten und entwickelten die charakteristischen Modulkomponenten.

Business Design: Testing market hypothesis with a minimum viable product

Ampero in der Testphase

Ampero war überzeugt von den Ergebnissen, die wir aus der ersten Produktentwicklungsphase abgeleitet haben. Die Verantwortlichen erklärten sich sofort bereit, den Prototypen in verschiedenen Branchen zu testen. Hotels und andere Einrichtungen im Gastgewerbe waren vom Konzept sofort begeistert und erkannten den konkreten Mehrwert für ihre Gäste. Für Ampero war dies ein wichtiger Schritt hin zu gesteigerten Verkaufszahlen, kostengünstigeren Großproduktionen und höheren Margen.

Wir standen Ampero jederzeit als verlässlicher Partner zur Seite und gestalteten einen risikoarmen, kosteneffizienten und agilen Produktentwicklungsprozess. Das Unternehmen plant, in Zukunft eine Crowdfunding-Kampagnen zu initiieren, um weiteres Wachstum zu generieren.

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Weiterführende Informationen:

Ein Überblick über unsere Kooperation mit Ampero.

Interessantes Interview mit dem Gründer von Ampero.

Energy-Sharing-Artikel auf gruenderszene.

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